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Problemzonen in Anlagen

Hygiene in raumlufttechnischen Anlagen - VDI 6022

Gemäß VDI Richtlinie 6022 zur hygienebewussten Planung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung raumlufttechnischer Anlagen, sind Hygieneinspektionen - je nach Anlagentyp - alle 2 bis 3 Jahre durchzuführen. Diese dürfen nur von VDI-zertifizierten Ingenieuren, Meistern oder Technikern durchgeführt werden.

Die VDI-Richtlinie 6022 gilt seit Juli 1998 und regelt die hygienischen Anforderungen an raumlufttechnische Anlagen. Sie gilt für Büro-, Versammlungs- und vergleichbare Aufenthaltsräume. Wichtig: Definitiv und unmissverständlich gehören z.B. auch Schulen, Hallenbäder, Sportlerheime, Verwaltungsgebäude etc. zum Geltungsbereich.

Die Richtlinie wendet sich an Bauherren, Architekten, beratende Ingenieure, Anlagenhersteller, Gerätehersteller, Genehmigungsbehörden, Sachverständige aber auch an Betreiber, Instandhalter, Nutzer und ihre Interessenvertreter wie z.B. Personal-/Betriebsräte sowie Betriebs- und Amtsärzte. Die ursächliche rechtliche Notwendigkeit der Einhaltung ergibt sich u. a. aus der öffentlichen Nutzung von Gebäuden durch Personen oder wenn dort Personal beschäftigt ist. Da die Hygienerichtlinie seit Juli 1998 gilt und hierin alle 2 - 3 Jahre Hygieneinspektionen gefordert werden, müssten jetzt schon alle entsprechenden Anlagen die erste Inspektion hinter sich haben.

Gesundheitlich problematische Schwachstellen einer Klima- oder Lüftungsanlage können sein:

  • Filter
  • Kühlregister
  • Befeuchter

 

Problem Filter :
z. B. durchnässte Filter. Sie werden von Pilzen und Bakterien durchwachsen, die dann Sporen, Gift- und Geruchsstoffe in den Luftstrom abgeben.

Problem Wärmeaustauscher / Kühlregister:
Da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnimmt als kalte, fällt z.B. im Kühlregister Kondenswasser an, so dass sich auch hier und im Tropfenabscheider Mikroorganismen vermehren können.

Problem Befeuchter :
Bei Luftbefeuchtern unterscheidet man zwischen verschiedenen Systemen. Wasser wird entweder:

  • zerstäubt
  • verdunstet
  • verdampft

Zerstäubungs- und Verdunstungsbefeuchter zeigen starke hygienische Probleme, wenn nicht ausreichend gewartet wird. Dampfluftbefeuchter sind aufgrund der Abtötung von Mikroorganismen die hygienischste Form. Aber auch hier sind gesundheitliche Probleme zu beachten (z.B. Taupunktunterschreitung im Luftkanalsystem durch zu hoch eingestellte Dampfstärke).

Der viel zu sorglose Einsatz von Befeuchtern in Klimaanlagen von Arbeitsstätten ist in den meisten Fällen nicht gerechtfertigt und führte sogar zu anerkannten Berufskrankheiten, wie dem "Befeuchterfieber" und der "Befeuchterlunge". Symptome für das Befeuchterfieber sind Fieberschübe, Schüttelfrost, aber auch allgemeine Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Muskelschmerzen. Eine nicht zu unterschätzende Krankheit ist die "Befeuchterlunge". Sie ist Ausdruck einer allergischen Reaktion im Bereich der Lunge. Stark ausgeprägt können hierbei Atemnot und  Husten sein. Ein wichtiger Feuchtelieferant ist hier oft der Luftbefeuchter. Dieser muss lt. der VDI 6022 alle 2 Wochen hygienisch durch speziell geschultes Fachpersonal überprüft werden.

Quelle: Dipl.- Ing. Jens Bellmer, Baubiologe IBN, VDI zertifiziert

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Seit Januar 2015 ist die VDI- Richtlinie 2047-2 "Rückkühlwerke; Sicherstellung des hygienegerechten Betriebs von Verdunstungskühlanlagen" in Kraft. Informieren Sie sich hier wie biomess Sie bei der Einhaltung der Betreiberpflichten unterstützen kann.

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