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Schimmelpilze

Die meisten Ursachen für einen Pilzbefall im Innenraum (sog. intramurale Belastung) sind fast immer in erhöhter Feuchtigkeit zu suchen. Verantwortlich dafür sind in erster Linie Bauschäden wie Kältebrücken, aufsteigende Feuchte infolge fehlender Sperrschichten oder falsch ausgeführte Wärmedämmungen. Aber auch ungenügende Lüftung führt dazu, daß der täglich entstehende Feuchteanfall durch Körperausdunstung, Waschen und Kochen nicht genügend abgeführt wird. Die Folge ist Befall mit Schimmelpilzen.

Schimmelpilzbefall äußert sich oft als allergische Reaktion des Körpers wie Rhinitis (Naselaufen), Konjunktivitis (gerötete Augenschleimhäute) oder Atemwegsbeschwerden. Wenn solche Beschwerdebilder anhalten und nicht abklingen, liegt der Verdacht auf eine Pilzbelastung nahe und sollte untersucht werden.

Pilze gehen oft mit sehr unangenehmen Geruchsbildungen einher. Dabei ist ein Befall von verdeckten Stellen, die tief in der Baumasse liegen können, oft die Ursache scheinbar unerklärlicher Gerüche im Haus.

Eine Messung zur Beurteilung ist mittels verschiedener Verfahren möglich. Sporenkonzentrationsmessungen erfolgen über die Raumluft mit Spezialgeräten. Die Sporen werden dabei auf Nährböden abgeschieden und danach im Labor angezüchtet. Die Aussage über die Art der Pilze erlaubt oft Rückschlüsse auf Ursache und Art des Befalls. Sporenkonzentrationen schwanken im Jahresmittel stark und sind u.a. abhängig von der Witterung, Windrichtung und anderen Einflußfaktoren. Wichtig ist es deshalb, bei Sproenkonzentrationsmessungen immer eine Vergleichsmessung an der Außenluft durchzuführen.

Eine neue Methode ist die Ermittlung über die Bestimmung typischer Pilz- Stoffwechselprodukte (MVOCs). Diese lassen sich in der Raumluft nachweisen und mit hochsensitiven chemischen Spezial - Analyseverfahren ermitteln. Materialuntersuchungen und Kontaktproben liefern ergänzende Aussagen zur Schadensermittlung. Die sogenannte MVOC- Bestimmung (Bestimmung flüchtiger organischer Stoffe mykotischen Ursprungs) liefert dabei in einigen Fällen Aussagen, die mit herkömmlichen Sporenkonzentrationsmessungen nicht getroffen werden können. Dies trifft insbesondere bei verdecktem Befall (z.B. in Hohlräumen der Bausubstanz) zu.

Die Suche nach den ursächlichen Feuchtestellen und Eingrenzung der Wachstumsorte wird ergänzend mit Temperatur- und Baufeuchtemessungen durchgeführt. Diese Verfahren ermitteln auch bauphysikalische Parameter. Daraus kann dann auch auf mögliche Befallsursachen geschlossen werden.
biomess setzt alle oben kurz beschriebenen Verfahren gleichrangig ein; die Eignungsauswahl erfolgt nach vorheriger Inspektion.

Die Schimmelsuche mit einem Spürhund (sog. Schimmelhund) wird von uns nur in seltenen Ausnahmefällen eingesetzt. Derartige Hunde sind zwar publikumswirksam, aber teuer im Einsatz. Die Erfahrung zeigt außerdem, daß relativ häufig Fehlbefunde auftreten, da dem Hund Luftströmungen durch Konvektion oder Zug zugetragen werden können und er dann die falschen Stellen markiert. Außerdem ist der Einsatz eines Hundes auf Orte von etwa 40 - 80 cm oberhalb Nasenhöhe begrenzt, so daß er Befallstellen an den oberen Raumteilen nicht genau bzw. gar nicht ermitteln kann. Gerade dort sind aber häufig sog. Wärmebrücken (auch Kältebrücken genannt) zu finden, die zu Schimmelbesatz neigen.

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