Vorgehen, wenn eine Ursachenbehebung vorübergehend nicht möglich ist
Mit Folie abdecken
Das Freisetzen von Schimmelpilzsporen in die Luft kann z. B. durch geeignetes Abdecken mit Folie nicht sofort sanierbarer Flächen verringert oder ausgeschlossen werden.
Einsprühen
Kleine Befallstellen können hilfsweise mit Haaspray eingesprüht werden, um die Sporen "festzukleben" und sie am feien Flug zu hindern. Dabei gut Abstand halten mit der Haarspraydose vom Befall, um nicht durch den Srühdruck die Sporen erst richtig stark zum Fliegen anzuregen.
Lüftung verstärken
Betroffene Stellen, die zur Pilzbildung neigen, sind ständig zu belüften.
Mehr heizen
Daneben sollte intensiv geheizt werden. Zuvor muss jeglicher offener Befall beseitigt werden, da es sonst zu einem Aufwirbeln von Sporen kommt (infolge Luftzug und Konvektion).
Mehr lüften
Die relative Feuchte des Raumes ist durch häufiges Stoß- bzw. Querlüften, unter 50% r.F., besser unter 40 % r.F. zu halten. Dies ist durch den Einsatz eines Hygrometers häufig zu kontrollieren. Bei Hygrometern nur elektronische kaufen und nicht Omas Haarhygrometer verwenden. Die taugen nur zum Wegwerfen, da sie von Laien nie richtig gewartet werden. (Tipp für Haarhygrometer: Alle zwei Wochen in ein nasses Handtuch dick einwickeln, damit die Haarharfe ihre Feuchte zurückgewinnt).
Möbel abrücken
Die Möbel sind von Außenwänden abzurücken. Ein Sicherheitsabstand in der Übergangs- und kalten Jahreszeit von 15 cm wird empfohlen.




